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Seelsorgeraum Graz-Nord
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Inhalt:

Jugendwallfahrt nach Assisi

Ein Bericht und Fotos zur Jugendwallfahrt des SR Graz-Nord nach Assisi

Jugendwallfahrt des SR Graz Nord nach Assisi von Sa., 24.10.- Mi., 28.10.2026

 

Insgesamt 44 Jugendliche, junge Erwachsene und im Herzen jung Gebliebene hatten sich anlässlich des 800. Todestages von Franz von Assisi zu dieser Wallfahrt entschlossen.

Am Samstag, 24.10. brachen wir bei feucht-nassem Wetter vom Gasthaus Feldwirt über Arnoldstein – vorbei an Padua, Bologna, Florenz nach Assisi auf. Unser Buschauffeur Stefan von Ernst Tours brachte uns direkt zum Busparkplatz vor dem Stadttor, wo sich unsere beiden Hotels auf der Piazza San Pietro befanden. Nach dem Bezug und einem italienischen Abendessen besichtigten wir bei Vollmond die beeindruckende mittelalterliche Stadt. Gemeinsam mit Pastoralreferent Alexander und Religionspädagogin Petra suchten die Jugendlichen Santa Maria Maggiore auf, um Carlo Acutis (1991-2006) zu begegnen. Über den Stadtplatz, dem Haus der Bernadone erreichten wir Santa Chiesa.

 

Am Sonntag begaben wir uns unmittelbar nach dem Frühstück zu Fuß mach San Damiano, wo Franziskus einst in einer Vision von Christus am Kreuz den Auftrag erhielt: „Komm bau meine Kirche wieder auf.“ Mitten in der idyllischen Landschaft feierten wir mittags unsere Sonntagsmesse. Nach der Mittagspause ging es hoch hinauf auf die Rocca, wo man den herrlichen Blick weit über Assisi hinaus genießen kann. Am Abend erwartete uns Bruder Thomas Freidel, der uns mit Leidenschaft Franziskus, sein Leben, seine Botschaft und Regel wie auch seine Bedeutung für Kirche und Nachwelt, für die Jugend und alle Menschen, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und Schöpfung in der Welt stark machen, nahe brachte. Nach dem Abend saß man noch lange zusammen und man konnte allerlei neue Brett- und Kartenspiele kennenlernen.

 

Am Montag besuchten wir die berühmte Portiuncula-zelle, über die dann später die berühmte Basilika Santa Maria degli Angeli errichtet wurde. Dort begegneten wir gut gelaunt Weihbischof Johannes Freitag, der eine Sonntagsblatt-Reisegruppe begleitete. Von dort ging es weiter nach Bevagna, dem Ort der Vogelpredigt, Montefalco mit den Franziskus-Fresken und dem Dom zu Spoleto.

 

Am Dienstag besuchten einige bereits um 06.30 das Chorgebet in der San Francesco-Unterkirche, danach die 07.15 Messe und kehrten – geistlich gestärkt - zum Frühstück zurück. Vormittags hatten wir noch Zeit San Francesco eingehend zu besichtigen. Die ganz mutigen und unternehmungslustigen Jugendlichen unter uns stiegen in die Einsiedelei Carceri hoch. Nachmittags nahmen wir am großen Friedensgebet im Beisein von Vertreter*innen zahlreicher Religionen, Konfessionen und Ländern teil. Dabei trafen wir auch auf unseren Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl und eine diözesane Ministrantengruppe. Einige suchten noch einmal die Basilika Santa Chiara auf, um in der Unterkirche die Hl. Klara zu ehren. Den letzten Abend ließen wir bei launiger Musik, fröhlichem Gesang, bei Spiel und Spaß in der Lobby ausklingen.

 

Nach einem kurzen bzw. schnellem Frühstück verluden wir unser Gepäck und traten die Heimreise ein. Auf dem Rückweg hielten wir schließlich noch in La Verna, jenem Ort, wo Franz von Assisi kurz vor seinem Tod die Wundmale Christi empfing. Die dortige Kirche, Klosteranlage mit den überaus wunderbar gestalteten Fresken ließen uns alle nochmals Staunen. Beeindruckt von der wunderschönen Landschaft Umbriens, der mittelalterlichen Stadt Assisi, sowohl vom Leben und der Botschaft Franz von Assisi, der Hl. Klara und dem Hl. Carlo Acutis wie auch der Möglichkeit, neuen Leute zu begegnen, erbauliche Gespräche zu führen, Erlebnisse und Erfahrungen zu teilen sind wir um 21.30 wohlbehalten in Graz angekommen. Auf diesem Wege gehört nochmals Petra Lafer, Pastoralreferent Alexander Auer, Julia Thurnher vom Reisebüro Bretterklieber, dem Pastoralrat Graz-Nord und der Diözese Graz-Seckau gedankt, die diese wunderbare Jugendreise möglich gemacht haben. Vergelt´s Gott.

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Gebet zum Hl. Franziskus um Frieden

Heiliger Franziskus,
unser Bruder, der du vor 800 Jahren versöhnt 
der Schwester Tod entgegengegangen bist,
bitte für uns beim Herrn.

Du hast im Kruzifix von San Damiano
den wahren Frieden erkannt,
lehre uns, in Ihm die Quelle der Versöhnung zu suchen,
die alle Mauern niederreißt.


Du, der du unbewaffnet die Linien
des Krieges und des Unverständnisses
überschritten hast,
schenke uns Mut, Brücken zu bauen,
wo die Welt Grenzen errichtet.

In dieser von Konflikten und Spaltungen
gezeichneten Zeit bitte für uns,
damit wir zu Werkzeugen des Friedens werden:
unbewaffnete und entwaffnende Zeugen des Friedens,

der von Christus kommt.
Amen.

(Papst Leo XIV)


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