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Flohmarkt rund um die Grabenkirche 2025

Flohmarkt rund um die Grabenkirche

„Ohne Überwindung kein Flohmarkt und ohne Flohmarkt kein Glücksgefühl der besonderen Art!“ Diese einfache Formel bestätigte sich auch in diesem Jahr. Wer bei unserem Flohmarkt mitarbeitet, braucht die Fähigkeit, sich selbst zu überwinden und an einer Sache dranzubleiben, selbst wenn das bisweilen sehr kräftezehrend und mühsam ist.  Somit muss allen Mitarbeitenden höchster Dank ausgesprochen werden. Ich denke an die gewissenhaften Planungstreffen des Festausschusses und an die fleißigen Damen und Herren, die schon vier Wochen vor dem Flohmarkt vier Mal pro Woche unermüdlich mehrere Stunden lang mit betont freundlicher Miene Flohmarktspenden entgegennehmen, sortieren und dabei immer wieder überschwere Schachteln von der einen in die andere Ecke schleppen müssen. Auch die Standverantwortlichen sind schon viele Tage vor dem Flohmarkt aktiv, wenn sie ihre Teams zusammensuchen und darauf achten, dass von 09:00 bis 16:00 ihr Bereich von ausreichend vielen und eingeschulten Helfer:innen betreut wird, sodass auch ein Wechsel für Pausen möglich ist. Bei der Durchführung selbst besteht die größte Überwindung oft darin, am freien Tag sehr früh aufzustehen und noch bei Dunkelheit und Morgenkälte die eigenen vier Wände zu verlassen. Im Pfarrhof angekommen, wird noch wenig gesprochen, weil sich alle auf ihre Arbeit konzentrieren und ihre Ärmel hochkrempeln. Schließlich muss bis 9:00 alles aufgebaut und für Präsentation und Verkauf entsprechend schön hergerichtet sein.  Langsam tummeln sich immer mehr Mitwirkende wie fleißige Ameisen rund um die Grabenkirche. Hunderte prall gefüllte Schachteln müssen nach draußen, hunderte Teller und Gläser zur Bewirtung in den Pfarrgarten gebracht werden. Spätestens jetzt kommt das erste kleine Glücksgefühl auf, da einem klar wird, ein wichtiger Teil von einer ganz großen Sache zu sein. Allmählich drängen sich neugierige Menschen an den beiden Absperrungen hin zur Grabenstraße und zur Bergmanngasse. Jene in den ersten Reihen versuchen schon von der Ferne das eine oder andere Schnäppchen mit hochgestreckten Köpfen zu erspähen. Beim Schlag der Kirchturmuhr rennen dann alle auf die Stände zu und die kleinen Geschäfte beginnen. Nur wenige Augenblicke später halten schon die Ersten mit strahlenden Gesichtern ihr persönliches Flohmarktschnäppchen in Ihren Händen. Manche Stände drohen nahezu gestürmt und geplündert zu werden, weshalb die Standverantwortlichen in den ersten Minuten als strenge „Bewacher“ auftreten müssen. Es wird immer dichter rund um die Grabenkirche. Menschen in jedem Alter sind zu sehen. Viele Familien mit kleinen Kindern sind zu beobachten. Alle mustern konzentriert und mit froher Erwartung die angebotenen Schätze. Nach erfolgreichem Flohmarkt-Shopping nutzen die meisten noch das kulinarische Angebot im Pfarrgarten. Im Pfarrsaal herrscht Hochbetrieb beim ununterbrochenen Spülen der Teller und Gläser. Spätestens jetzt überkommt einem trotz aller körperlicher Anstrengung ein spezielles Glücksgefühlt, das mit der Gewissheit zu tun hat, vielen Menschen mit dieser Veranstaltung eine besondere Freude zu machen. Und im Hintergrund steht still und leise unsere Grabenkirche mit breitem Lächeln, weil wir mit dem Erlös ihre Instandhaltung sichern können.
Allen Mitwirkenden ein herzliches DANKE!
Pfarrer Markus Madl
 

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